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Lärm

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Lärm


 


Bereits heute werden insbesondere durch die Autobahn (A 553) und die Errichtung von lärmintensiven Attraktionen im Phantasialand der letzten Jahre die gesetzlich vorgeschriebenen Immissionsrichtwerte dauernd überschritten.


In einer Zeit in der immer mehr Menschen auf immer engerem Raum zusammenleben, kommt dem grundgesetzlich verbrieften Recht auf gesundheitliche Unversehrtheit für das “Schutzgut Mensch” und damit z.B. der Umweltverschmutzung Lärm eine immer größere Bedeutung zu.


Bereits vergleichsweise niedrige Lautstärken von 35 – 55 dB(A) führen auf Dauer zu Herz- Kreislauf- oder Fettstoffwechsel- Erkrankungen.


Lärm wird von den Deutschen als die größte gesundheitliche Belastung empfunden (GfK Marktforschung, Nürnberg)


 


Typische Alltagsgeräusche und deren dB(A)-Werte





110-120 dB(A): Rockkonzert, Diskothek, Schreiende Mitfahrer einer Achterbahn
90-100 dB(A): vorbeifahrender Schnellzug, Presslufthammer
80-90 dB(A): stark beschleunigendes Motorrad
70-80 dB(A): Hauptverkehrsstraße mit dichtem LKW- Verkehr
60-65 dB(A): Warenhaus
55-65 dB(A): Hauptverkehrsstraße
40-50 dB(A): leises Gespräch, ruhige Wohnstraße
25-30 dB(A): Flüstern
15-20 dB(A):normales Atmen, leises Blätterrauschen nachts

 


Abschirmung des Autobahnlärms durch die Bebauung



 


Ausbreitung von Schall und Lärm



    Die Reichweite des Schalls hängt von verschiedenen Faktoren ab:
  • Tiefe Töne werden weiter getragen als hohe.
  • In feuchter Luft ist die Reichweite größer als in trockener Luft. Warme Luftschichten über kalten (z.B. über Wald oder Seen) lenken den Schall zurück zur Oberfläche. Den gleichen Effekt erzeugt der Wind in Windrichtung.
  • Blätter dämpfen den Schall nur sehr wenig. Sie verändern aber die Strömungsverhältnisse bei Wind, sodass sich unterschiedliche Lautstärken hinter Wäldern ergeben können.

 



Scharfe Begrenzungen lenken vor allem Schall mit niedrige Frequenzen (tiefen Tönen) um

 


Gesundheitliche Auswirkungen durch Lärm

Eine Untersuchung in Bayern hat ergeben, dass im Umkreis des ehemaligen Flughafens München Riem Schulkinder mit erhöhten Lernschwierigkeiten zu kämpfen hatten, so dass sich hohe Aufmerksamkeitsdefizite entwickelten. Konzentrations- und Merkfähigkeit gingen zurück. Als der neue Flughafen München in Betrieb genommen war, hat man dort an den Schulen im Umkreis ähnliche Erfahrungen gemacht, während sich die Situation in München-Riem deutlich verbesserte. Eine Studie in Berlin zeigt den Anstieg von Bluthochdruck- und Blutfettstoffwechsel- Erkrankungen bereits bei einem Anstieg der Lärmbelastung auf mehr als 55 dB(A) (Dr. Maschke, Robert Koch Institut, Berlin; www.rhein-main-institut.de)

Zu ähnlichen Ergebnissen kommen immer mehr Studien.
(siehe http://www.umweltbundesamt.de)

 

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